Mittwoch, 6. Mai 2026
Keenova startet Awareness-Kampagne zu Dupuytren-Kontraktur
Keenova Therapeutics hat eine neue TV- und Awareness-Kampagne zur Dupuytren-Kontraktur vorgestellt. Das Konzept trägt den Titel „Don’t Be a Viking“ und greift den umgangssprachlichen Beinamen „Viking Hand“ auf, der historisch mit einer genetischen Verbindung zu Menschen nordeuropäischer Herkunft verknüpft ist.
Kampagnenidee: Vom „Viking Hand“-Klischee zur Versorgung
Im Spot wird die Situation eines Betroffenen als überzeichnete „Viking“-Figur erzählt. Der Film zeigt zunächst alltagspraktische Einschränkungen und die daraus entstehende Frustration. Anschließend führt die Handlung zu einer Abklärung bei einer Hand-Spezialistin oder einem Hand-Spezialisten, inklusive der Besprechung nichtchirurgischer Behandlungsoptionen.
Digitale Anlaufstelle für die Arztsuche
Im Zentrum der Aktivierung steht die Website FindaHandSpecialist.com. Dort sollen Menschen mit möglichen Symptomen sowie Angehörige und Pflegende passende Hand-Spezialistinnen und -Spezialisten finden können. Das Ziel: eine korrekte Diagnose und eine Einordnung der verfügbaren Therapieoptionen, einschließlich nichtoperativer Ansätze.
Medienaussteuerung in TV, Streaming und Digital
Keenova plant 30- und 15-Sekunden-Spots im US-weiten Broadcast- und Kabel-TV. Genannt werden unter anderem ABC, CBS, NBC, ESPN, Golf Channel, Tennis Channel, CNN und Fox News. Zusätzlich ist die Ausspielung auf Streaming-Plattformen wie Hulu, Amazon, Netflix, Paramount+ und Peacock vorgesehen. Ergänzend soll die Kampagne auf Social Media, über digitale Display-Formate, Online-Video und Search laufen und durch Materialien in Versorgungseinrichtungen unterstützt werden.
Hintergrund zur Erkrankung
Bei der Dupuytren-Kontraktur kommt es zu einer Kollagenvermehrung in der Hand, wodurch sich strangartige Strukturen bilden können. Diese können Finger in Richtung Handfläche ziehen und das Strecken erschweren. Die Erkrankung gilt als chronisch und kann im Verlauf fortschreiten. In der Mitteilung wird die Zahl von rund 13 Millionen Betroffenen in den USA genannt.