Mittwoch, 6. Mai 2026
Merck startet LDL-Cholesterin-Aufklärung mit MLB-Teams
Merck (außerhalb der USA und Kanada als MSD bekannt) hat in den USA ein neues Aufklärungsprogramm zur Herz-Kreislauf-Gesundheit angekündigt. Unter dem Namen „Playing with Heart“ arbeitet das Unternehmen mit neun Profi-Baseball-Clubs sowie ehemaligen Spielern zusammen, um das Bewusstsein für LDL-Cholesterin, häufig als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet, und mögliche Zusammenhänge mit dem Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall zu stärken.
Teil der Initiative sind die New York Yankees, Boston Red Sox, Philadelphia Phillies, Atlanta Braves, Houston Astros, St. Louis Cardinals, San Francisco Giants, San Diego Padres und Los Angeles Angels. Als nationaler Botschafter wird Albert Pujols genannt. Zudem beteiligen sich weitere ehemalige Spieler und Teamvertreter, darunter Aaron Boone und CC Sabathia (Yankees), Lou Merloni (Red Sox), Charlie Manuel (Phillies), Javy Lopez (Braves), Geoff Blum (Astros), Sierra Kile (Cardinals), Dusty Baker (Giants), Mark Loretta und Jake Peavy (Padres) sowie Bobby Valentine und Clyde Wright (Angels).
Aktivitäten in der Saison 2026 geplant
Nach Angaben von Merck soll das Programm in der Baseball-Saison 2026 sichtbar werden. Geplant sind unter anderem Aktionen in den Stadien der beteiligten Clubs. Dabei sollen Informationen zu LDL-C und zur Rolle von Plaque-Ablagerungen in Arterien vermittelt werden. Merck verweist in diesem Zusammenhang auf Schätzungen, wonach es in den USA jährlich zu mehr als 800.000 Herzinfarkten kommt.
Kooperation mit WomenHeart
Als Partner ist zudem WomenHeart eingebunden, eine patientenzentrierte Organisation für Erwachsene, die mit Herzerkrankungen leben oder ein Risiko dafür haben. WomenHeart bringt laut Mitteilung ein Netzwerk von mehr als 1.000 Patient Champions ein und will das Programm in lokale Communities tragen.
Hintergrund: ASCVD und LDL-C
Merck ordnet die Initiative in den Kontext atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ASCVD) ein, bei denen Plaque in den Arterien zu Verengungen oder Verschlüssen führen kann. ASCVD umfasst unter anderem koronare Herzkrankheit, periphere arterielle Verschlusskrankheit und zerebrovaskuläre Erkrankungen.