Mittwoch, 9. September 2026
UCB zeigt Epilepsie-Kunstprojekt auf EEC 2026
UCB hat im Umfeld des European Epilepsy Congress 2026 in Athen die globale Initiative Expressing Epilepsy vorgestellt. Den Auftakt bildet eine Ausstellung mit Originalarbeiten von Noëmi Manser, Anastasia Egonyan und Stephanie Gowdy, drei Kunstschaffenden, die selbst mit Epilepsie leben.
Das Projekt nutzt Kunst, persönliche Erzählungen und Erfahrungen aus dem Alltag, um die Wahrnehmung von Epilepsie zu erweitern. UCB will damit Gespräche über die Erkrankung erleichtern und Aspekte sichtbar machen, die im medizinischen oder gesellschaftlichen Kontext häufig wenig beachtet werden.
Kunst als Zugang zu einer oft verborgenen Erkrankung
Die gezeigten Arbeiten umfassen unter anderem Malerei, Textilien, Fotografie und Mixed Media. Inhaltlich beschäftigen sie sich mit individuellen Erfahrungen, emotionalen Belastungen, Identität, Resilienz und den Auswirkungen der Erkrankung auf das persönliche Umfeld.
Nach Angaben des Unternehmens soll die Ausstellung dazu beitragen, Stigmatisierung abzubauen und das Verständnis für die körperlichen, psychischen und sozialen Dimensionen von Epilepsie zu stärken. Weltweit sind laut UCB unter Verweis auf die Weltgesundheitsorganisation rund 50 Millionen Menschen von Epilepsie betroffen.
Ausstellung in Athen und virtuelles Format
Die physische Präsentation fand während des European Epilepsy Congress im Alexandra Trianti Foyer in Athen statt. Ergänzend verweist UCB auf eine interaktive virtuelle Ausstellung, über die die Arbeiten und die Geschichten hinter den Werken auch außerhalb des Kongresses zugänglich sein sollen.
Für UCB fügt sich die Initiative in die Patient-Engagement- und Advocacy-Aktivitäten des Unternehmens ein. Der belgische Biopharma-Anbieter ist auf schwere Erkrankungen des zentralen Nervensystems und des Immunsystems fokussiert. 2024 erzielte UCB einen Umsatz von 6,15 Milliarden Euro und beschäftigte rund 9.000 Mitarbeitende in etwa 40 Ländern.