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Mittwoch, 29. Juli 2026

Sarepta ernennt Michael Severino zum CEO

Sarepta Therapeutics stellt seine Unternehmensführung neu auf. Michael Severino, M.D., übernimmt zum 28. Juli 2026 die Position des Chief Executive Officer und zieht zugleich in den Board of Directors ein.

Severino folgt auf Doug Ingram, der in den Ruhestand geht. Für die Übergabe bleibt Ingram dem Unternehmen bis Ende 2026 in beratender Funktion verbunden.

Erfahrung aus Tessera, AbbVie, Amgen und Merck

Severino kommt von Tessera Therapeutics, wo er seit 2022 als CEO tätig war. Zuvor war er CEO-Partner bei Flagship Pioneering. Bei AbbVie hatte er als Vice Chairman und President Verantwortung für Forschung und Entwicklung sowie für das Corporate Strategy Office.

Nach Angaben von Sarepta war Severino an der Entwicklung und strategischen Steuerung von mehr als einem Dutzend zugelassener Therapien beteiligt. Dazu zählen unter anderem Rinvoq, Skyrizi und Venclexta. In früheren Stationen war er bei Amgen als Senior Vice President, Global Development und Chief Medical Officer tätig. Bei Merck arbeitete er in leitenden Funktionen in Bereichen wie klinische Genomik, molekulare Profilierung und experimentelle Medizin.

Fokus auf seltene Erkrankungen und Duchenne

Sarepta ist auf genetische Präzisionsmedizin bei seltenen Erkrankungen ausgerichtet. Ein zentraler Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Duchenne-Muskeldystrophie. Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang auf zugelassene Therapien, darunter zwei Exon-Skipping-Behandlungen und eine einmalige Gentherapie für Duchenne.

Mit dem Führungswechsel rückt ein Manager an die Spitze, der sowohl Forschungs- und Entwicklungsprogramme als auch Kommerzialisierungsstrategien in mehreren Therapiegebieten begleitet hat. Sarepta nennt neben dem bestehenden Duchenne-Geschäft auch präklinische und klinische siRNA-Programme als Teil der weiteren Pipeline.

Ingram prägte Wachstumsphase

Doug Ingram führte Sarepta durch eine Phase mit wichtigen Produktzulassungen und einer stärkeren Positionierung im Feld genetischer Therapien. Das Unternehmen betont, dass der Übergang durch seine beratende Rolle bis Jahresende 2026 abgesichert werden soll.