Freitag, 5. Juni 2026
Sanofi setzt bei KI-gestützter Entwicklung auf Snowflake
Sanofi will seine daten- und KI-Strategie in der Arzneimittelentwicklung ausbauen und setzt dafür auf die Plattform von Snowflake. Das Unternehmen kündigte an, eine einheitliche, KI-fähige Datenbasis aufzubauen, die Prozesse von Forschung und Entwicklung bis hin zu Produktion und kommerziellen Funktionen unterstützen soll.
Einheitliche Datenbasis als Grundlage für KI-Agenten
Im Zentrum steht die Idee, KI direkt auf unternehmensweit konsolidierten Daten auszuführen, statt Daten über zahlreiche Anwendungen und Schnittstellen zu bewegen. Sanofi plant, KI-Agenten und automatisierte Workflows in mehreren Bereichen einzusetzen, darunter R&D, Einkauf, IT, HR und Außendienst.
Erstes sichtbares Ergebnis: „Concierge for Field“
Als konkretes Beispiel nennt Sanofi einen neuen Agenten für den Außendienst („Concierge for Field“), der auf Snowflake Cortex AI basiert. Der Agent soll Vertriebsmitarbeitenden in kurzer Zeit Vorbereitungen für Arzt- und Provider-Termine bereitstellen, etwa Priorisierung von Ansprechpartnern, Hinweise aus bisherigen Interaktionen sowie einen Plan, der sich direkt versenden lässt.
Rolle von Snowflake Cortex AI und Elementum
Für die Umsetzung nutzt Sanofi Funktionen von Snowflake Cortex AI, einschließlich Snowflake CoWork. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit dem KI-Workflow-Partner Elementum zusammen, dessen Anwendungen laut Ankündigung direkt auf der Snowflake-Plattform laufen sollen. Sanofi verweist zudem darauf, dass Teams bereits klinische Real-World-Daten in großem Umfang über Snowflake verarbeiten, um Analysen für Entwicklungsentscheidungen zu beschleunigen.
Zusammenarbeit bei der Implementierung
Snowflake unterstützt das Projekt nach eigenen Angaben mit sogenannten Forward Deployed Engineers, die gemeinsam mit Sanofis Daten- und Engineering-Teams an der Skalierung der KI-Fähigkeiten arbeiten.
Die Ankündigung erfolgte im Rahmen des Snowflake Summit 26.