
Warum persönliche Pflege-Routinen heute mehr denn je über Gesundheit und Wohlbefinden entscheiden
Tägliche Routinen sind längst mehr als nur Gewohnheiten. Sie sind zu einem entscheidenden Fundament für körperliches, mentales und emotionales Wohlbefinden geworden. Das zeigt die globale Studie „A New View of Care“, durchgeführt von Kantar im Auftrag von Kenvue, mit über 10.000 Teilnehmern aus 10 Ländern.
Von der Hygiene zur Prävention
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Persönliche Pflege wird heute als präventiver Akt der Selbstfürsorge verstanden – nicht mehr nur als äußere Verschönerung. 88 % der Befragten bestätigen, dass ihre Routinen einen spürbar positiven Einfluss auf ihre Gesundheit haben.
Gesundheit, Langlebigkeit und mentale Stärke sind zentrale Motive, besonders bei der Generation Z und Millennials. Dabei spielt die Dauer der Routine keine entscheidende Rolle: Schon unter 15 Minuten täglich reichen vielen aus, um sich gesünder zu fühlen.
Vertrauen, Motivation und Herausforderungen
Vertrauen genießen besonders medizinische Fachkräfte und enge Familienmitglieder, doch bei der Informationssuche dominieren Google und soziale Medien – trotz Skepsis gegenüber deren Zuverlässigkeit. Influencer gewinnen vor allem bei Jüngeren an Einfluss, auch wenn ihre Glaubwürdigkeit fraglich bleibt.
Ein zentrales Ergebnis: Motivation entsteht aus dem Wunsch, sich selbst etwas Gutes zu tun – nicht aus externem Druck. Dennoch berichten viele über emotionale Folgen, wenn Routinen nicht eingehalten werden können: Schuldgefühle, Energieverlust oder negatives Körperbild.
Zukunftstrend: Wissenschaftlich fundierte, einfache Routinen
Für die Zukunft zeichnen sich klare Trends ab: Konsumenten wünschen sich wissenschaftlich belegte, einfache und konsistente Routinen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Besonders die jüngere Generation plant, mehr Zeit und Geld in ihre Pflege zu investieren – mit Fokus auf Prävention und langfristige Gesundheit.
Fazit
Diese Studie markiert einen Paradigmenwechsel: Persönliche Pflege ist keine oberflächliche Nebensache mehr, sondern ein aktiver Beitrag zur Gesundheit. Marken, Gesundheitssysteme und die Gesellschaft sind gefragt, diese Entwicklung aktiv zu unterstützen – durch Aufklärung, Zugang und echte Lösungen für den Alltag.