Dienstag, 3. Februar 2026
Investition von rund 500 Millionen Euro: Neuer, hochmoderner Produktionsstandort in Saarlouis geplant
Mit dem geplanten Neubau einer hochmodernen Produktionsstätte im saarländischen Saarlouis setzt das Unternehmen einen bedeutenden Meilenstein seiner langfristigen Wachstumsstrategie. Im Rahmen eines Treffens mit der saarländischen Landesregierung in der Staatskanzlei wurde das Bauvorhaben offiziell bestätigt. Damit bekräftigt das Unternehmen sein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und zur nachhaltigen industriellen Entwicklung.
Der Baustart für den neuen Produktionsstandort ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Für den ersten Bauabschnitt des Werks ist ein Investitionsvolumen von knapp einer halben Milliarde Euro geplant. Die Inbetriebnahme des Standorts soll im Jahr 2031 erfolgen.
Bereits Ende 2024 wurde das rund 40 Hektar große Industriegelände in Saarlouis erworben. Die Entscheidung für das Saarland basiert auf langfristigen strategischen Überlegungen sowie überzeugenden Standortfaktoren. Für das Projekt hat die Europäische Kommission staatliche Beihilfen in Höhe von bis zu 47 Millionen Euro genehmigt. Perspektivisch können am neuen Standort bis zu 2.000 Arbeitsplätze entstehen. Die Rekrutierung beginnt, sobald die baulichen Voraussetzungen geschaffen sind; offene Positionen werden dann über das unternehmenseigene Stellenportal veröffentlicht.
Der neue Produktionsstandort ist eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte des Unternehmens und ein zentraler Baustein des nachhaltigen Wachstumskurses. Ziel ist es, Stabilität und gezielte Expansion in Einklang zu bringen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit auf globalen Märkten weiter auszubauen. Als Familienunternehmen unterstreicht das Unternehmen mit dieser Investition sein langfristiges Engagement im internationalen Pharmamarkt – einschließlich fortlaufender Investitionen in den USA.
Auch die saarländische Landesregierung begrüßt die Ansiedlung ausdrücklich. Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger bezeichnete die Entscheidung als starkes Signal für die Zukunft des Landes. Wirtschaftsminister Jürgen Barke betonte insbesondere die Bedeutung der Investition für den Strukturwandel und die nachhaltige Entwicklung der regionalen Industrie- und Innovationslandschaft.
Seit über 75 Jahren steht das Unternehmen für Qualität, Innovation und Verantwortung in der pharmazeutischen Produktion. Um der steigenden Nachfrage und wachsenden Marktanforderungen gerecht zu werden, wird kontinuierlich in bestehende Standorte in Deutschland, Österreich und den USA investiert. Mit dem neuen Werk in Saarlouis werden die Produktionskapazitäten nun gezielt und zukunftsorientiert erweitert.