Bild: STADA Arzneimittel AG

Mittwoch, 28. Januar 2026

STADA erweitert Führungsstruktur: Kommunikationschef Frank Staud verantwortet künftig auch den globalen Bereich Government Affairs

Zum 1. Januar 2026 übernimmt der weltweite STADA-Kommunikationschef Frank Staud (56) zusätzlich die globale Verantwortung für den neu geschaffenen Bereich Government Affairs. Mit diesem Schritt reagiert STADA auf geopolitische Veränderungen und den wachsenden Einfluss nationaler Gesundheitssysteme auf die pharmazeutische Versorgung.

STADA CEO Peter Goldschmidt erklärt: „Aufgrund von geopolitischen Veränderungen sehen wir für STADA neue Opportunitäten, gemeinsam mit nationalen Regierungsvertretern länderspezifische Lösungen und nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten im Gesundheitswesen zu realisieren.“ Dieser Ansatz entspreche der übergeordneten Strategie des Unternehmens, lokal auf die Bedürfnisse von Patienten und Verantwortungsträgern im Gesundheitswesen einzugehen und passgenaue Lösungen für unterschiedliche Gesundheitssysteme zu entwickeln.

Ziel des neu geschaffenen Bereichs Government Affairs ist es, STADA frühzeitig auf legislative Risiken und Chancen vorzubereiten und sicherzustellen, dass die Interessen des Unternehmens in politische Entscheidungsprozesse einfließen. Dies betrifft alle Geschäftsbereiche des Konzerns – Consumer Healthcare, Specialty (Innovationen) sowie Generika.

Der klar länderspezifische Ansatz von STADA bildet eine zentrale Grundlage, um maßgeschneiderte nationale Lösungen zu entwickeln und den globalen Purpose „Caring for People’s Health as a Trusted Partner“ konsequent umzusetzen. Dazu zählt auch der kontinuierliche Dialog mit politischen Entscheidungsträgern, unter anderem durch den jährlich erscheinenden STADA Health Report. Dieses internationale Leuchtturmprojekt ist eine langfristige Informations- und Aufklärungskampagne, für die zuletzt rund 30.000 Menschen in 22 Ländern befragt wurden.

Aktuell arbeitet STADA unter anderem mit Ländern wie Saudi-Arabien und Vietnam an lokalen Maßnahmen, um beispielsweise durch Produktionserweiterungen die Medikamentenversorgung in Europa langfristig zu attraktiven Preisen sicherzustellen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen weiterhin stark auf Produktionsstandorte in Europa, darunter Deutschland, Großbritannien, Serbien und Rumänien, und nimmt damit als einer der größten Anbieter von Generika eine Schlüsselrolle in der Patientenversorgung ein.

Die neue Verantwortung ergänzt Frank Stauds bestehendes Aufgabenspektrum, das den globalen Markenauftritt sowie sämtliche Kommunikationsaktivitäten des Gesundheitskonzerns umfasst. Der gebürtige Tiroler ist seit 2017 Mitglied des erweiterten Vorstands (STADA Executive Committee) und hat die Unternehmenskommunikation in den vergangenen Jahren grundlegend modernisiert.

Ein besonderer Fokus liegt für Staud auf der internen Kommunikation: „Unser Ziel ist es, die starke STADA-Kultur weiter auszubauen und das hohe Engagement unserer Mitarbeiter als klaren Wettbewerbsvorteil zu nutzen.“ Sichtbarer Ausdruck dieses Ansatzes sind unter anderem die konzernweite Mitarbeiter-App, das hauseigene STADA TV-Studio sowie die erfolgreiche LinkedIn-Präsenz des Unternehmens, die kürzlich die Marke von 300.000 Followern überschritten hat.

Frank Staud bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation mit. Vor seinem Wechsel zu STADA war er Chief Marketing Officer der österreichischen PEMA-Gruppe. Zuvor verantwortete er als Executive Vice President Corporate Communications die Kommunikation beim Pharmaunternehmen Actavis. Seine journalistische Laufbahn führte ihn unter anderem zur Austria Presse Agentur, zu Radio Antenne Austria sowie zur Tiroler Tageszeitung, deren Chefredakteur er von 2005 bis 2008 war.