Image: Almirall

Mittwoch, 30. September 2026

Almirall stellt neue Dermatologie-Daten auf dem EADV 2026 vor

Almirall nutzt den 35. Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology in Wien für ein umfangreiches wissenschaftliches Programm in der medizinischen Dermatologie. Das Unternehmen kündigte mehr als 20 Abstracts zu atopischer Dermatitis, Psoriasis und aktinischer Keratose an. Ergänzt wird der Auftritt durch einen Late-Breaking-Beitrag, zwei fachlich geleitete Symposien und eine interaktive Industry-Hub-Session zur atopischen Dermatitis.

Der Kongress findet vom 30. September bis 3. Oktober 2026 statt. Almirall tritt in diesem Jahr als Gold Sponsor auf und will insbesondere neue klinische Daten sowie Real-World-Evidenz zu seinem Dermatologie-Portfolio vorstellen.

Neue Daten zu atopischer Dermatitis

Ein Schwerpunkt liegt auf Lebrikizumab, einem selektiven Interleukin-13-Inhibitor zur Behandlung der atopischen Dermatitis. Die vorgestellten Analysen adressieren unter anderem unterschiedliche Körperregionen und besonders belastende Lokalisationen wie Gesicht, Hals und Hände. Dazu zählen Daten aus der Phase-3b-Studie ADhope, der europäischen Beobachtungsstudie ADtrust sowie der deutschen Real-World-Studie ADlife.

Nach Angaben des Unternehmens zeigen neue klinische Ergebnisse konsistente Wirksamkeit und Effektivität über verschiedene betroffene Hautareale hinweg, darunter auch Gesicht und Hals. Ein Late-Breaking-Abstract zur ADlong-Verlängerungsstudie berichtet zudem über anhaltende Verbesserungen von Hautbefunden und Juckreiz bei einer Behandlung über bis zu fünf Jahre.

Almirall verbindet die Datensitzungen mit zwei Formaten zur Fortbildung. Eine interaktive Hub-Session befasst sich mit klinischen Fällen bei moderater bis schwerer atopischer Dermatitis mit Beteiligung von Gesicht und Hals. Ein weiteres Symposium thematisiert sichtbare Krankheitslast, anhaltendes Ansprechen und einfache Ansätze für die Versorgung im Alltag.

Psoriasis: Lebensqualität und langfristige Kontrolle im Fokus

Für Tildrakizumab bei moderater bis schwerer Psoriasis stellt Almirall zusätzliche Evidenz zur langfristigen Krankheitskontrolle und zu patientenrelevanten Endpunkten vor. Die finalen Zwei-Jahres-Daten der POSITIVE-Studie zeigen nach Unternehmensangaben Vorteile für das allgemeine Wohlbefinden, die Lebensqualität, die Arbeitsproduktivität und die Therapiezufriedenheit.

Weitere Analysen umfassen Patientengruppen mit hoher Krankheitslast, Beteiligung besonders belastender Hautareale und vorheriger Biologika-Therapie. Dazu zählen Daten aus PROCARE-T und PATH-T. Ergebnisse aus reSURFACE 1 sollen außerdem Hinweise darauf geben, dass ein früherer Behandlungsbeginn mit besseren Ergebnissen und längerfristiger Kontrolle verbunden sein kann.

Ein Psoriasis-Symposium widmet sich der Frage, wie Behandlungserfolg über die reine Hautclearance hinaus definiert werden kann. Dabei sollen unter anderem psychisches Wohlbefinden und Therapieentscheidungen bei Patientengruppen mit erhöhtem Versorgungsbedarf, etwa älteren Menschen oder Menschen mit Adipositas, diskutiert werden.

Breiteres Portfolio und Awareness-Kampagne

Neben den Biologika präsentiert Almirall Daten zu topischen Therapien. Dazu gehören Ergebnisse zu Adhärenz und Effektivität einer Calcipotriol-Betamethason-Dipropionat-Creme bei Psoriasis sowie Ein-Jahres-Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit von Tirbanibulin bei aktinischer Keratose im Gesicht oder auf der Kopfhaut.

Am Kongressstand will Almirall außerdem eine Forschungs- und Entwicklungsecke mit interaktiven Elementen zeigen. Parallel startet das Unternehmen die Kampagne Face It, die auf die Belastung durch atopische Dermatitis mit Beteiligung von Gesicht und Hals aufmerksam machen soll. Für Dermatologinnen und Dermatologen ist zudem ein Virtual-Reality-Training vorgesehen.

Damit positioniert Almirall seinen EADV-Auftritt sowohl als wissenschaftliche Plattform für neue Evidenz als auch als Kommunikationsanlass zu Versorgungsthemen in der Dermatologie.

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